| PROJEKT - Vorgehensweise Ausgangslage und Motivation Ziele des Projektes |
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Der geplante Projektumfang wird in drei Phasen bearbeitet, die voneinander abgegrenzt bearbeitet werden. |
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| © e-startup.org, L. Krafft, 2000 |
Phase 1 - Erhebung und Auswertung des Gründungsverhaltens Für Internet/E-Commerce Unternehmen existiert kein Branchenschlüssel, nach dem eine Erfassung aus Wirtschaftsdatenbanken oder aus Daten, z.B. des Statistischen Bundesamtes, möglich wäre. Die ungeheure Dynamik und Entwicklungsgeschwindigkeit führt überdies dazu, daß Daten innerhalb kurzer Zeit veralten. Die für das Projekt notwendigen Daten werden daher von Grund auf selbst erhoben. |
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| © e-startup.org, L. Krafft, 2000 |
| Um relevante Unternehmen zu identifizieren, wird eine Vielzahl von Quellen genutzt. Die Gründungen werden nach ihrem Geschäftsmodell klassifiziert und per E-mail gebeten, in einem elektronischen Fragebogen Angaben über ihr Unternehmen zu machen. Die erhobenen Daten werden in einer zentralen Auswertungs-Datenbank gesammelt und anschließend analysiert. |
Erfasst werden zwei Kategorien von Unternehmen: |
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Für die weitere Analyse
werden die Unternehmen detaillierter nach Geschäftsmodellen segmentiert.
Für die erste Kategorie der Internet Unternehmen verdeutlicht die folgende
Grafik die verwendete Systematik |
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Das Geschäftsmodell bietet sich als Segmentierungskriterium an, um bei der Analyse der geographischen Verteilung der Anbieter eine evtl. unterschiedliche Bedeutung des Standortes und ggf. strukturelle Faktoren betrachten zu können. Für die zweite Kategorie, die Electronic Commerce Unternehmen, wird folgende Segmentierung verwendet: |
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| © e-startup.org, L. Krafft, 2000 |
Ergebnis der ersten Projektphase ist die aktuelle Beschreibung der Internet/E-Commerce Industrie in Deutschland und die Auswertung des Gründungsverhaltens der Unternehmen. |
Phase 2 - Untersuchung des Phänomens der Bildung räumlicher Cluster Aufbauend auf den Ergebnissen der Phase 1 wird die geographische Verteilung der Gründungen daraufhin untersucht, ob in bestimmten Regionen eine überproportionale Gründungsaktivität vorliegt. Ist dies der Fall, wird für diese Cluster die lokale Anbieterstruktur nach Geschäftsmodellen und anderen spezifischen Eigenschaften analysiert. Die Bildung räumlicher Cluster kann verstanden werden als Anzahl selbstständiger Standortentscheidungen der Gründer. Diesen Entscheidungen liegen Kriterien zugrunde, die sich erfassen und gewichten lassen. Mit Hilfe eines Modells und anschließender Simulation können Aussagen über die relevanten Kriterien und ihre Bedeutung gewonnen werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Frage, ob und auf welche Art die erfolgreiche Ansiedlung von Internet/E-Commerce Unternehmen die Attraktivität des Clusters für die nächste Gründer-Generation erhöht. Solche Effekte sind nur dann nachzuweisen, wenn der Entstehungsprozeß von Clustern zeitlich betrachtet werden kann. Aussagekräftige Ergebnisse sind nur bei einer ausreichenden Anzahl von Gründungsvorgängen pro Jahr und im Vergleich mehrerer Cluster zu erwarten. Die dynamische Simulation ist geplant, sofern eine ausreichende Datenbasis erarbeitet werden kann. Parallel zur Auswertung sind in dieser Phase mehrere Interview-Runden mit Gründern, Risikokapitalgebern und weiteren Industrie-Experten vorgesehen. Die Gespräche sollen helfen, das Analyse-Design anzupassen und die gewonnenen Ergebnisse abzusichern. Ergebnis der zweiten Projektphase ist die Identifikation von Cluster-Regionen für Internet/E-Commerce in Deutschland und das Verständnis der Zusammenhänge bei ihrer Entstehung. |
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Phase 3 - Entwicklung von Ansatzpunkten für die Standortpolitik In drei Schritten werden im Rahmen des Projektes standortunabhängig Ansatzpunkte für die Standortpolitik entwickelt. Zunächst werden diejenigen politisch beeinflußbaren Faktoren identifiziert, die sich positiv auf die Ansiedlung von Internet/E-Commerce Gründungen und ihren späteren Erfolg auswirken. Im zweiten Schritt werden Maßnahmen erarbeitet, die an den identifizierten Faktoren ansetzen. Die gefundenen Maßnahmen werden abschließend bewertet und priorisiert. Dazu werden geschätzter Aufwand und erwartetes Ergebnis jeweils zueinander in Verhältnis gesetzt. |
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Drei Betrachtungsweisen werden zur Entwicklung von Ansatzpunkten herangezogen |
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Soweit im Rahmen des
Projektes möglich, werden die erarbeiteten Ansatzpunkte mit politischen
Entscheidungsträgern und Experten diskutiert und auf ihre Umsetzbarkeit
hinterfragt. Dazu ist eine Reihe von Gesprächsrunden vorgesehen. |
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