| AKTUELLES -
Internet/E-Commerce Startups in Technologie- und Gründerzentren Venture Capital Gesellschaften und Gründernetzwerke Grosse Gründerbefragung erfolgreich abgeschlossen |
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Ziel der Analyse von Startups in Technologie- und Gründerzentren Deutschland besitzt heute ein flächendeckendes Netzwerk an Technologie- und Gründerzentren. In ihren verschiedenen Ausprägungen werden sie als ein wichtiges Mittel der regionalen Wirtschaftsförderung gesehen. Räumlichkeiten, möglichst in der Nähe einer Universität oder Forschungseinrichtung, gemeinsam mit anderen Gründungen nutzbare Infrastruktur und Beratung durch das Zentrums-Management sollen den jungen Unternehmen über die ersten Hürden hinweghelfen und die Erfolgschancen erhöhen. Trägt dieser Ansatz auch im Bereich Internet/E-Commerce Früchte? Sind die Räumlichkeiten flexibel genug für Unternehmen, die im ersten Jahr von 5 auf 50 Mitarbeiter wachsen? Brauchen Internet-Gründer überhaupt die Nähe zur Forschung? Und kann das Management bei Business-Plänen helfen, die alle 3 Monate neu geschrieben werden müssen, weil der Markt sich mit rasendem Tempo weiterentwickelt? Illustratives Beispiel Bisher konnten 310 Gründungen identifiziert werden, die entweder derzeit in einem Zentrum angesiedelt sind oder erst vor kurzem ausgezogen sind. Aus einer ersten, groben Analyse der Geschäftsmodelle ergibt sich die folgende Verteilung |
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| Auffällig ist mit über
80% der hohe Anteil an "weichen" Geschäftsmodellen, also Unternehmen wie
Multimedia-Agenturen, ISPs und Integratoren, die im wesentlichen Auftragsarbeiten
für Kunden durchführen. Betrachtet man die Verteilung der betrachteten Unternehmen, so fällt auf, daß in der Mehrheit der Zentren jeweils 1-2 Multimedia-Agenturen, ISPs oder Integratoren angesiedelt sind. Sie bieten meist ein breiteres Spektrum an Dienstleistungen an, als vergleichbare, nicht in Gründerzentren angesiedelte Firmen. Beide Beobachtungen legen die Vermutung nahe, daß die Motivation für den Einzug in ein Zentrum für einen Großteil der Firmen auch im Marktpotential liegt, das die anderen Gründer dort darstellen. Dies kann sich per se mit den Zielen des Zentrums decken, den angesiedelten Firmen einfachen Zugang zu Services wie Internet-Dienstleistungen zu bieten. Eine Gefahr könnte dagegen darin liegen, daß der einfacher zu erreichende interne Markt die Firmen davon abhält, ein "hartes" Geschäftsmodell zu entwickeln. Die "harten" Geschäftsmodelle, wie Software-Entwicklung oder Internet-Portale, sind aufgrund ihrer höheren Beschäftigungswirkung für die regionale Standortentwicklung interessanter. Hierfür liegen jedoch noch keine aussagekräftigen Zahlen vor. Die Gründungen scheinen überproportional oft aus dem Forschungsumfeld zu kommen, was für eine gut funktionierende Zusammenarbeit der Zentren mit den Universitäten und Forschungseinrichtungen sprechen würde. Geplante Vorgehensweise Eine Befragung alle deutschen Technologie- und Gründerzentren ist aufgrund des hohen Aufwandes und einer erwarteten Rücklaufquote von bestenfalls 20-30% nicht vorgesehen. Die gesuchten Firmen lassen sich mit ausreichend hoher Trefferqote auch über öffentliche Quellen identifizieren. Verwendet werden neben den Webseiten der Unternehmen die Buch-Publikationen und Datenbanken des Arbeitskreises Deutscher Technologie- und Gründerzentren e.V. (ADT). Die für die Analyse notwendigen Angaben werden dann den Webseiten der Unternehmen und ggf. Wirtschaftsdatenbanken entnommen und ausgewertet. Als zweiter Schritt ist die Befragung der Gründer geplant. Sie sollen Angaben darüber machen, ob sie ihren Standort in einem Gründerzentrum haben und ggf. eine Bewertung abgeben. Die Angaben werden die obige Fallanalyse ergänzen und detaillieren. Erwartete Ergebnisse Die Auswertung der angesiedelten Unternehmen wird Rückschlüsse darüber erlauben, ob und wie weit Technologie- und Gründerzentren im Bereich Internet/E-Commerce Entwicklungsimpulse setzen konnten |
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